Allgemeine Geschäfts-
bedingungen (AGB)

Sanierungsoekonom – Energieberatung

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen Sanierungsoekonom (nachfolgend „Berater“) und dem Auftraggeber über Beratungsleistungen im Bereich energetischer Sanierung und Investitionsentscheidungen.

2. Vertragsgegenstand

Gegenstand der Leistung ist eine unabhängige, analytische Beratung zur Unterstützung von Investitionsentscheidungen im Gebäudebereich.

Die Beratung umfasst insbesondere:

  • Variantenbewertungen
  • Einzelberatungen zu konkreten Fragestellungen
  • Erstellung von Sanierungsfahrplänen (iSFP)

Die Leistungen stellen keine Fachplanung, Detailauslegung oder Ausführungsplanung dar.

3. Vertragsschluss

Ein Vertrag kommt zustande durch:

  • Annahme eines Angebots durch den Auftraggeber oder
  • ausdrückliche Beauftragung nach einem Erstgespräch.

Der Vertrag kann auch mittels elektronischer Signatur abgeschlossen werden. In diesem Fall kommt der Vertrag mit Unterzeichnung durch beide Parteien zustande. Die elektronische Signatur steht der handschriftlichen Unterschrift gleich.

Die Darstellung von Leistungen auf der Website stellt kein verbindliches Angebot dar.

4. Leistungsumfang und Abgrenzung

Die Beratung erfolgt auf Basis:

  • der vom Auftraggeber bereitgestellten Informationen
  • sowie definierter Annahmen und Standardwerte

Die Leistungen umfassen:

  • strukturierte Analyse und Bewertung
  • nachvollziehbare Entscheidungsgrundlagen

Nicht Bestandteil der Leistung sind insbesondere:

  • Fachplanung (z. B. TGA, Statik, Ausführungsplanung)
  • Bauüberwachung oder Umsetzung
  • Rechts- oder Steuerberatung

5. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber ist verpflichtet, alle für die Beratung erforderlichen Informationen vollständig und richtig bereitzustellen.

Der Berater ist nicht verpflichtet, die bereitgestellten Daten auf Vollständigkeit oder Richtigkeit zu überprüfen.

Unvollständige oder fehlerhafte Angaben können die Ergebnisse wesentlich beeinflussen.

6. Vergütung

Die Vergütung richtet sich nach dem individuell vereinbarten Leistungsumfang.

Gemäß § 19 UStG (Kleinunternehmerregelung) wird keine Umsatzsteuer berechnet und auf Rechnungen nicht ausgewiesen.

Sofern nicht anders vereinbart:

  • sind Rechnungen ohne Abzug innerhalb von 14 Tagen zahlbar
  • können Teilzahlungen oder Anzahlungen vereinbart werden

7. Haftung und Haftungsbegrenzung

Die Beratung basiert auf den zum Zeitpunkt der Analyse verfügbaren Daten sowie auf Annahmen zu Energiepreisen, Zinsen und Nutzung.

Wirtschaftliche Bewertungen, Prognosen und Empfehlungen stellen keine Garantien dar.

Der Berater haftet:

  • unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit
  • bei einfacher Fahrlässigkeit nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten)

Soweit eine Haftung für einfache Fahrlässigkeit besteht, ist diese auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, maximal jedoch auf das Zweifache des vereinbarten Honorars.

Eine Haftung ist – soweit gesetzlich zulässig – insbesondere ausgeschlossen für:

  • wirtschaftliche Entwicklungen
  • Energiepreisänderungen
  • Förderentscheidungen
  • oder Entscheidungen des Auftraggebers
  • mittelbare Schäden, Folgeschäden oder entgangenen Gewinn

8. Fördermittel

Angaben zu Förderprogrammen erfolgen nach bestem Wissen, jedoch ohne Gewähr.

Förderbedingungen, Förderhöhen und Bewilligungen liegen ausschließlich im Verantwortungsbereich der jeweiligen Förderstellen.

9. Urheberrecht und Nutzungsrechte

Die im Rahmen der Beratung erstellten Unterlagen sind urheberrechtlich geschützt.

Sie dürfen ausschließlich für eigene Zwecke verwendet werden.

Eine Weitergabe, Veröffentlichung oder Vervielfältigung – auch auszugsweise – bedarf der schriftlichen Zustimmung des Beraters.

10. Vertraulichkeit

Beide Parteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei nicht an Dritte weiterzugeben.

11. Widerrufsrecht (bei Verbrauchern)

Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht zu.

Sofern der Auftraggeber verlangt, dass die Leistung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, bestätigt er, dass ihm bekannt ist, dass sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung erlischt.

12. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.


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